Basis
Formale Gestaltung
Der Name SEQUENZ verweist auf die äußere Form des Projektes, die angelegt ist als Aufeinanderfolge der einzelnen Video-Bausteine des Projektes, auf kleine gestaltete filmische Handlungseinheiten und auf die Wiederholung eines Motivs.

Etymologischer Hintergrund

Der Begriff „Sequenz“ wird in den Naturwissenschaften im Kontext der DNA und der einsträngigen Moleküle der RNA verwendet. Diese stellen einen Informationsspeicher von Lebewesen dar. Der Informationsspeicher der RNA dient als Zwischenträger.

Synonymität
In der Funktion der in Sequenzen zusammengesetzten RNA als Informationsspeicher und Zwischenträger findet sich schließlich die Synonymität zum Kunstprojekt SEQUENZ: Es dient als Zwischenträger und Informationsspeicher im analogen Sinne und Verfahren.


Hier knüpft eine Reihe von Bezügen zum Web 2.0 an: Web 2.0 setzt sich ebenfalls aus verschiedenen Handlungseinheiten zusammen, stellt als Informationsspeicher eine Verbindung zwischen den Nutzern dar mit der Option eines potentiellen Kenntnisgewinns. Dies wird im Projekt SEQUENZ anhand des rudimentären Tanzschrittes analog dargestellt, der aufgegriffen und weiterentwickelt werden kann. Tanz kann als ein archaisches Ritual und als Gefühlsausdruck bezeichnet werden. Er ist dem Menschen seit jeher eigen, beinhaltet kreatives Potential und wird als verbindend empfunden. Kenntniserweiterung zeigt auch die Reihung der Hintergrundinformationen als Reflexionsangebot.

 

Die einsträngige Reihe (siehe auch RNA) der Menschen in der Bewegung deutet die übergreifende Verbindung an, die trotz und mit Hilfe der unterschiedlichen Gruppierungen und Variationen gebildet wird.

Vita | kontakt & impressum